Route 66 Oklahoma in Oklahoma
Die Route 66 in Oklahoma führt Sie zu Neonlichtern, Diner-Klassikern, Museen und echten Roadtrip-Momenten im Herzen der USA.
Wenn Sie die Route 66 in Oklahoma fahren, erleben Sie einen besonders authentischen Abschnitt der legendären Mother Road. Hier geht es nicht nur um eine Straße. Es geht um kleine Städte mit Charakter, historische Tankstellen, alte Brücken, rote Backsteinfassaden, weite Himmel und Menschen, die ihre Route 66 mit sichtbarem Stolz pflegen.
Oklahoma ist für viele deutschsprachige USA-Reisende eine überraschend vielseitige Etappe. Der Bundesstaat liegt nicht immer auf der klassischen Erstbesucher-Route. Genau das macht ihn spannend. Zwischen Tulsa, Oklahoma City, Clinton und Elk City entdecken Sie Orte, die weniger inszeniert wirken als manche bekannten Highlights im Westen. Vieles fühlt sich bodenständig, nahbar und angenehm echt an.
Warum Oklahoma ein Schlüsselstück der Route 66 ist
Oklahoma besitzt einen der längsten durchgehend erlebbaren Abschnitte der historischen Route 66. Die Strecke zieht sich quer durch den Bundesstaat, von der Grenze zu Kansas im Nordosten bis zur Grenze nach Texas im Westen. Dabei verbindet sie kleine Orte, größere Städte und klassische Roadside Attractions auf besonders abwechslungsreiche Weise.
Der Bundesstaat spielt auch historisch eine wichtige Rolle. Cyrus Avery, oft als „Father of Route 66“ bezeichnet, stammte aus Tulsa. Er setzte sich in den 1920er-Jahren entscheidend dafür ein, dass die Route 66 Chicago mit Los Angeles verband und durch Oklahoma führte. Deshalb wirkt die Straße hier nicht wie ein touristischer Nachbau, sondern wie ein Stück gelebte Verkehrsgeschichte.
Mehr als nur Asphalt und Nostalgie
Was Oklahoma besonders macht, ist die Mischung. Sie fahren durch Prärie-Landschaften, passieren kleine Main Streets, sehen Art-déco-Architektur in Tulsa, moderne Stadtkultur in Oklahoma City und klassische Motels in Orten wie Clinton oder Elk City. Dazu kommen Museen, alte Tankstellen, Diners, Brücken und kuriose Fotostopps.
Viele Sehenswürdigkeiten liegen direkt an der Strecke oder nur wenige Minuten davon entfernt. Das ist ideal, wenn Sie den Tag spontan gestalten möchten. Sie können morgens in einem Diner frühstücken, mittags ein Route-66-Museum besuchen und abends in einer größeren Stadt gut essen gehen.
Wo liegt die Route 66 in Oklahoma?
Die historische Route 66 verläuft in Oklahoma von Nordosten nach Westen. Sie kommt aus Kansas in die Region um Quapaw und Miami, führt weiter über Vinita, Chelsea, Claremore, Catoosa und Tulsa. Danach geht es über Sapulpa, Bristow, Stroud, Chandler und Arcadia nach Oklahoma City. Westlich der Hauptstadt folgen El Reno, Hydro, Weatherford, Clinton, Elk City und schließlich Texola nahe der Grenze zu Texas.
Auf der modernen Karte folgt die Strecke nicht immer einer einzigen Straße. Teile der alten Route verlaufen parallel zur Interstate 44 oder Interstate 40. Andere Abschnitte führen über historische Straßen, die noch immer befahrbar sind. Gerade diese kleineren Teilstücke machen den Reiz aus.
Orientierung für Ihre Planung
Wenn Sie nicht jeden historischen Meter fahren möchten, planen Sie die Route am besten in Etappen. Für deutschsprachige Reisende mit begrenzter Zeit sind vor allem diese Abschnitte interessant:
- Miami bis Tulsa: gut für Theater, historische Städte und den Blue Whale of Catoosa.
- Tulsa bis Oklahoma City: ideal für Roadside-Klassiker wie den Round Barn in Arcadia und POPS 66.
- Oklahoma City bis Elk City: stark für Museen, Präriegefühl und klassische Western-Atmosphäre.
Wenn Sie von Chicago nach Los Angeles unterwegs sind, fahren Sie Oklahoma meist nach Missouri und Kansas und vor Texas. Wenn Sie eine kürzere Rundreise planen, bieten sich Tulsa oder Oklahoma City als Startpunkt an.
Die schönsten Erlebnisse entlang der Route 66 in Oklahoma
Miami: Historische Bühnen und ein würdiger Auftakt
Miami im Nordosten Oklahomas ist ein guter Einstieg in den Bundesstaat. Besonders sehenswert ist das Coleman Theatre, ein prachtvolles Theater aus den 1920er-Jahren. Schon die Fassade lohnt einen Stopp. Wenn Führungen oder Veranstaltungen angeboten werden, sollten Sie sich Zeit nehmen. Der Ort vermittelt sehr gut, welche Bedeutung kleine Städte entlang der Route 66 früher hatten.
In der Umgebung finden Sie außerdem alte Brücken, kleine Geschäfte und Fotomotive, die gut zu einem entspannten Roadtrip-Start passen. Planen Sie hier keine Hektik ein. Der Charme liegt im langsamen Entdecken.
Catoosa: Der berühmte blaue Wal
Der Blue Whale of Catoosa gehört zu den bekanntesten Fotomotiven der Route 66 in Oklahoma. Die riesige blaue Walfigur liegt an einem kleinen Teich und entstand ursprünglich als private Attraktion. Heute ist sie ein liebevoll gepflegter Roadside-Klassiker.
Der Stopp kostet in der Regel keinen Eintritt und dauert nicht lange. Trotzdem bleibt er vielen Reisenden im Gedächtnis. Kommen Sie möglichst am Vormittag oder späteren Nachmittag, wenn das Licht weicher ist und weniger Besucher gleichzeitig vor Ort sind.
Tulsa: Route 66 mit Großstadtgefühl
Tulsa verbindet Route-66-Geschichte mit Kultur, Architektur und Gastronomie. Die Stadt ist groß genug für mehrere Nächte, bleibt aber angenehm überschaubar. Sehenswert sind die Art-déco-Gebäude in Downtown, das Route 66 Historical Village im Westen der Stadt und die auffällige Skulptur „East Meets West“, die an Cyrus Avery erinnert.
Auch abseits der Straße lohnt Tulsa. Das Philbrook Museum of Art, der Gathering Place Park und die Musikszene geben der Stadt ein eigenes Profil. Wenn Sie Ihre Route 66 Reise mit etwas urbanem Komfort verbinden möchten, ist Tulsa eine hervorragende Station.
Arcadia: Runde Scheune und 700 Limonaden
Zwischen Tulsa und Oklahoma City wartet Arcadia mit zwei sehr beliebten Stopps. Der Round Barn aus dem späten 19. Jahrhundert ist ein ungewöhnliches Holzbauwerk und eines der bekanntesten historischen Gebäude an der Strecke. Im Inneren erfahren Sie mehr über die Geschichte des Gebäudes und der Umgebung.
Nur wenige Minuten entfernt liegt POPS 66. Die moderne Tankstelle mit Restaurant ist vor allem für ihre riesige Limonadenflasche vor dem Gebäude bekannt. Im Laden stehen Hunderte Sorten Soda in den Regalen. Das ist touristisch, aber auf eine sympathische Art. Für Familien, Fotofans und alle, die eine Pause brauchen, ist POPS ein unkomplizierter Stopp.
Oklahoma City: Hauptstadt mit Tiefe
Oklahoma City ist mehr als ein Zwischenstopp. Die Stadt bietet eine gute Mischung aus Geschichte, Kultur und moderner Innenstadt. An der Route 66 finden Sie unter anderem das historische Milk Bottle Grocery, ein kleines Gebäude mit einer überdimensionalen Milchflasche auf dem Dach. Es ist ein typisches Beispiel für die kreative Werbung früherer Straßenzeiten.
Sehr empfehlenswert ist außerdem das Oklahoma City National Memorial. Es erinnert an den Bombenanschlag von 1995 und gehört zu den eindrucksvollsten Gedenkstätten der USA. Wenn Sie mehr über Westernkultur erfahren möchten, besuchen Sie das National Cowboy & Western Heritage Museum. Es liegt nicht direkt an der Route 66, passt aber thematisch sehr gut zu einer Reise durch Oklahoma.
Clinton und Elk City: Museen für echte Route-66-Fans
Westlich von Oklahoma City wird die Landschaft weiter und ruhiger. In Clinton befindet sich das Oklahoma Route 66 Museum, eines der besten Museen zur Straße im Bundesstaat. Die Ausstellung erzählt die Geschichte der Route 66 mit Musik, Alltagsobjekten, Fahrzeugen und typischen Szenen aus verschiedenen Jahrzehnten.
Auch Elk City lohnt sich für Reisende, die mehr als nur Fotostopps suchen. Das dortige Route-66- und Transport-Thema wird mit historischen Gebäuden und Ausstellungen ergänzt. Gerade am Ende Ihrer Oklahoma-Etappe bekommen Sie hier noch einmal ein gutes Gefühl dafür, wie stark die Straße Handel, Tourismus und Mobilität geprägt hat.
Warum sich ein Besuch besonders lohnt
Die Route 66 in Oklahoma lohnt sich, weil sie verschiedene Arten von USA-Erlebnis miteinander verbindet. Sie bekommen klassische Roadtrip-Romantik, aber auch echte Alltagsorte. Sie sehen nicht nur Kulissen, sondern Städte und Gemeinden, in denen Menschen tatsächlich leben und arbeiten.
Für Individualreisende ist das besonders angenehm. Sie müssen nicht jeden Tag große Distanzen schaffen, können spontan anhalten und finden häufig kostenlose oder günstige Sehenswürdigkeiten. Oklahoma ist außerdem preislich oft moderater als viele stark besuchte Regionen im Westen oder an den Küsten.
Für wen eignet sich diese Strecke?
Oklahoma passt sehr gut zu Ihnen, wenn Sie gerne selbst fahren und offen für kleine Entdeckungen sind. Die Strecke eignet sich für Paare, Familien, Alleinreisende und Fotobegeisterte. Auch USA-Wiederholer, die nach neuen Eindrücken suchen, finden hier viele spannende Details.
- Sie mögen klassische Diners, alte Tankstellen und Neon-Schilder.
- Sie möchten die USA abseits der ganz großen Touristenrouten erleben.
- Sie interessieren sich für Geschichte, Musik, Architektur oder Roadtrip-Kultur.
- Sie reisen flexibel und halten gern an, wenn ein Ort interessant wirkt.
Beste Reisezeit für die Route 66 in Oklahoma
Die angenehmsten Monate für eine Reise entlang der Route 66 in Oklahoma sind meist April bis Mai und September bis Oktober. Dann sind die Temperaturen oft mild bis warm, die Tage lang genug und die Bedingungen für Besichtigungen sehr angenehm.
Im Sommer kann es heiß und schwül werden. Temperaturen über 30 Grad Celsius sind keine Seltenheit. Wenn Sie im Juni, Juli oder August reisen, planen Sie Besichtigungen im Freien eher morgens oder am späteren Nachmittag. Mittags bieten Museen, Cafés und klimatisierte Restaurants eine gute Pause.
Wetter und Tornado-Saison realistisch einordnen
Oklahoma liegt in einer Region, in der im Frühjahr und Frühsommer schwere Gewitter auftreten können. Das bedeutet nicht, dass Sie die Reise meiden müssen. Sie sollten aber Wetterwarnungen ernst nehmen und eine zuverlässige Wetter-App nutzen.
Hotels, Museen und Besucherzentren kennen die regionalen Bedingungen gut. Fragen Sie im Zweifel vor Ort nach. Wenn Gewitter angekündigt sind, verschieben Sie längere Fahrten lieber oder bleiben Sie in der Nähe einer Stadt. Mit gesunder Aufmerksamkeit lässt sich die Route auch in dieser Jahreszeit gut bereisen.
Anreise, Mietwagen und Parken
Die besten Flughäfen für Ihre Route
Für eine Reise entlang der Route 66 in Oklahoma eignen sich vor allem zwei Flughäfen: Tulsa International Airport und Will Rogers World Airport in Oklahoma City. Beide bieten Mietwagenstationen und gute Anbindung an die wichtigsten Straßen. Wenn Sie die gesamte Oklahoma-Strecke fahren möchten, können Sie in Tulsa starten und Richtung Westen fahren oder umgekehrt.
Wer eine längere Route-66-Reise von Chicago nach Los Angeles plant, erreicht Oklahoma nach Missouri und einem kurzen Abschnitt durch Kansas. In diesem Fall lohnt es sich, vorab zu entscheiden, wie viel Zeit Sie dem Bundesstaat geben möchten. Oklahoma ist kein Abschnitt, den Sie nur durchfahren sollten.
Parken an Sehenswürdigkeiten
Parken ist entlang der Route 66 in Oklahoma meist unkompliziert. Viele Roadside Attractions, Museen und kleinere Sehenswürdigkeiten bieten kostenlose Parkplätze direkt vor Ort oder in der Nähe. In Tulsa und Oklahoma City sollten Sie in Innenstadtbereichen mit kostenpflichtigen Parkplätzen, Parkuhren oder Parkhäusern rechnen.
Praktisch ist ein normaler Mietwagen. Ein SUV ist nicht zwingend nötig, kann aber angenehm sein, wenn Sie viel Gepäck haben oder längere Strecken fahren. Achten Sie bei der Mietwagenbuchung auf ausreichenden Versicherungsschutz und prüfen Sie, ob Einwegmieten anfallen, falls Sie in einer anderen Stadt abgeben.
Wie viel Zeit sollten Sie einplanen?
Für die Route 66 in Oklahoma können Sie sehr unterschiedlich viel Zeit einplanen. Wenn Sie nur einen Eindruck gewinnen möchten, reichen zwei volle Tage für eine schnelle Fahrt von Tulsa nach Oklahoma City oder weiter bis Clinton. Das ist jedoch eher ein Überblick als ein intensives Erlebnis.
Empfehlenswert sind drei bis fünf Tage. Damit bleibt genug Zeit für Museen, Fotostopps, Mahlzeiten in klassischen Diners und kleinere Umwege. Wenn Sie gerne langsam reisen, können Sie auch eine Woche in Oklahoma verbringen, ohne dass Langeweile aufkommt.
Vorschlag für eine entspannte Etappe
- Tag 1: Miami, Claremore, Catoosa und Ankunft in Tulsa.
- Tag 2: Tulsa erkunden, Route 66 Historical Village und Downtown.
- Tag 3: Tulsa bis Oklahoma City über Stroud, Chandler und Arcadia.
- Tag 4: Oklahoma City mit Memorial, Route-66-Spots und optionalem Museum.
- Tag 5: Oklahoma City bis Clinton oder Elk City mit Stopps in Hydro und Weatherford.
Diese Planung lässt Raum für spontane Pausen. Genau diese Pausen machen die Route 66 in Oklahoma oft besonders schön.
Kosten und Eintritt: Was Sie ungefähr erwarten können
Viele Fotostopps entlang der Route 66 in Oklahoma sind kostenlos. Dazu gehören etwa der Blue Whale of Catoosa, manche historischen Gebäude von außen, alte Brücken oder Straßenschilder. Auch Spaziergänge durch Main Streets kosten nichts und gehören trotzdem zu den schönsten Erlebnissen.
Für Museen sollten Sie Eintritt einplanen. Die Preise ändern sich, liegen aber häufig im moderaten Bereich. Route-66-Museen, lokale Geschichtsmuseen und kleinere Attraktionen kosten meist deutlich weniger als große Freizeitparks oder Nationalparks. Prüfen Sie die aktuellen Preise vor der Reise auf den offiziellen Webseiten.
Typische Ausgaben unterwegs
Neben Eintritten fallen vor allem Kosten für Benzin, Mahlzeiten, Unterkunft und Parken in Städten an. Oklahoma ist für Roadtrips oft angenehm kalkulierbar. Benzinpreise sind in den USA regional unterschiedlich, liegen aber in Oklahoma häufig unter den Preisen vieler Küstenstaaten.
Bei Restaurants finden Sie eine breite Auswahl. Ein einfaches Diner-Frühstück oder Burger-Lunch bleibt meist bezahlbar. In Tulsa und Oklahoma City gibt es zusätzlich gehobenere Restaurants, Craft-Beer-Bars und moderne Cafés.
Übernachten entlang der Route 66 in Oklahoma
Tulsa: Ideal für Kultur und Komfort
Tulsa ist eine der besten Übernachtungsstationen an der Route 66 in Oklahoma. Die Stadt bietet eine große Auswahl von Kettenhotels bis zu Boutique-Unterkünften. Wenn Sie gerne abends essen gehen, Musik hören oder Downtown erkunden, schlafen Sie am besten zentral oder in gut angebundenen Stadtteilen.
Für Route-66-Fans sind Unterkünfte mit historischem Charakter besonders reizvoll. Prüfen Sie jedoch immer aktuelle Bewertungen, Parkmöglichkeiten und Lage. Nicht jedes alte Motel bietet denselben Komfort, den europäische Reisende erwarten.
Oklahoma City: Praktisch für längere Stopps
Oklahoma City eignet sich sehr gut für zwei Nächte. Sie können die Route-66-Orte im Stadtgebiet erkunden und zusätzlich Museen, Bricktown oder das Memorial besuchen. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte auf Parkgebühren achten. Viele Hotels außerhalb der direkten Innenstadt bieten unkomplizierteres Parken.
Wenn Sie Wert auf Restaurants und Ausgehen legen, kann eine zentrale Lage sinnvoll sein. Wenn Sie am nächsten Morgen schnell weiter Richtung Westen möchten, ist ein Hotel nahe der Interstate praktisch.
Clinton, Weatherford und Elk City: Gute Stopps im Westen
Westlich von Oklahoma City finden Sie solide Motels und Hotels in Orten wie Weatherford, Clinton und Elk City. Diese Städte eignen sich gut, wenn Sie den westlichen Teil der Route 66 nicht in Eile fahren möchten. Clinton punktet besonders durch das Oklahoma Route 66 Museum.
Elk City bietet sich an, wenn Sie am nächsten Tag weiter nach Texas fahren. Die Übernachtungspreise sind oft moderater als in großen Städten. Dafür sollten Sie Restaurants und Check-in-Zeiten vorab prüfen, besonders bei später Ankunft.
Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Route 66
Oklahoma bietet entlang und nahe der Route 66 mehrere lohnende Abstecher. Sie sollten diese nicht wahllos einbauen, sondern passend zu Ihrem Tempo auswählen. Sonst wird aus einem entspannten Roadtrip schnell ein Abhakprogramm.
Kultur, Natur und Stadtleben
- Philbrook Museum of Art in Tulsa: Kunstmuseum in einer eleganten Villa mit gepflegtem Garten.
- Gathering Place in Tulsa: großer Park am Arkansas River, ideal für eine Pause im Grünen.
- Oklahoma City National Memorial: bewegende Gedenkstätte mit Museum und Außenbereich.
- National Cowboy & Western Heritage Museum: sehr passend, wenn Sie sich für Westernkultur interessieren.
- Lake Overholser Bridge: historische Brücke im Westen von Oklahoma City, gut für Fotos.
- Lucille’s Service Station in Hydro: klassische alte Tankstelle und beliebter Route-66-Stopp.
Wenn Sie mehr Zeit haben, können auch längere Abstecher reizvoll sein. Die Tallgrass Prairie Preserve nördlich von Tulsa oder die Wichita Mountains südwestlich von Oklahoma City liegen nicht direkt an der Route 66, zeigen aber andere Seiten Oklahomas. Planen Sie dafür zusätzliche Zeit ein.
Praktische Reisetipps für Ihre Fahrt
Fahren Sie nicht nur nach Navi
Ein normales Navigationssystem führt Sie oft auf die schnellste Strecke über Interstates. Die historische Route 66 verläuft aber häufig auf Nebenstraßen. Nutzen Sie deshalb zusätzlich eine gute Route-66-Karte, eine spezialisierte App oder offline gespeicherte Wegpunkte.
Achten Sie auf braune oder historische Route-66-Schilder. Sie helfen bei der Orientierung, ersetzen aber keine Planung. Manche alten Abschnitte enden plötzlich oder führen auf Straßen, die nicht mehr sinnvoll befahrbar sind.
Planen Sie Pausen mit Charakter
Der Reiz liegt nicht nur in den bekannten Sehenswürdigkeiten. Halten Sie auch in kleinen Orten an, wenn eine Main Street, ein altes Schild oder ein Café interessant wirkt. Gerade in Oklahoma entstehen die besten Erinnerungen oft ungeplant.
Nehmen Sie Wasser mit, besonders im Sommer. Tanken Sie nicht erst im letzten Moment, wenn Sie abseits größerer Städte unterwegs sind. Die Abstände sind zwar meist gut machbar, doch entspannter fährt es sich mit halbvollem Tank.
Respektvoll fotografieren und besuchen
Viele Motive entlang der Route 66 stehen auf Privatgrund oder gehören kleinen Betrieben. Fotografieren Sie nur von öffentlichen Bereichen, wenn kein Zutritt erlaubt ist. Kaufen Sie ruhig eine Kleinigkeit in Läden, Cafés oder Museen. So unterstützen Sie die Orte, die den Geist der Route 66 lebendig halten.
Häufige Fragen zur Route 66 in Oklahoma
Wie lang ist die Route 66 in Oklahoma?
Der historische Verlauf umfasst in Oklahoma über 400 Meilen, also mehr als 640 Kilometer. Nicht jeder Abschnitt ist heute gleich gut ausgeschildert oder als ursprüngliche Straße erhalten. Für Reisende ist dennoch sehr viel Strecke fahrbar und gut erlebbar.
Ist die Route 66 in Oklahoma gut für Erstbesucher geeignet?
Ja, besonders wenn Sie gerne mit dem Mietwagen reisen. Die Straßen sind überwiegend einfach zu fahren, die Distanzen bleiben überschaubar und viele Stopps liegen nah an der Strecke. Etwas Vorbereitung hilft, damit Sie nicht versehentlich nur auf den Interstates fahren.
Welche Stadt eignet sich besser als Basis: Tulsa oder Oklahoma City?
Beide Städte eignen sich gut. Tulsa wirkt stärker mit der Route-66-Geschichte verbunden und bietet viel Architektur und Kultur. Oklahoma City ist größer, bietet mehr Hauptstadtflair und sehr gute Museen. Wenn Sie Zeit haben, übernachten Sie in beiden Städten.
Muss man Eintritt für die Route 66 bezahlen?
Nein, die Straße selbst kostet keinen Eintritt. Viele Fotostopps sind kostenlos. Eintritt zahlen Sie nur für bestimmte Museen, Führungen oder Attraktionen. Prüfen Sie Öffnungszeiten und Preise vorab, da kleinere Einrichtungen saisonal oder an einzelnen Tagen geschlossen sein können.
Kann man die Route 66 in Oklahoma mit Kindern fahren?
Ja, die Strecke eignet sich gut für Familien. Attraktionen wie der Blue Whale of Catoosa, POPS 66 oder interaktive Museen lockern den Tag auf. Planen Sie trotzdem nicht zu viele Stopps hintereinander ein. Kinder genießen die Reise mehr, wenn genug Zeit für Essen, Bewegung und Pausen bleibt.
Wie sicher ist die Fahrt entlang der Route 66 in Oklahoma?
Die Fahrt ist bei normaler Vorsicht gut machbar. Achten Sie auf Wetterwarnungen, besonders im Frühjahr. In Städten gelten die üblichen Regeln: Lassen Sie keine Wertsachen sichtbar im Auto liegen und wählen Sie nachts gut beleuchtete Parkplätze.
Welche Richtung ist besser: Ost nach West oder West nach Ost?
Für das klassische Route-66-Gefühl fahren viele Reisende von Ost nach West, also Richtung Kalifornien. Für Oklahoma allein spielt die Richtung jedoch keine große Rolle. Wichtiger ist, dass Sie genug Zeit einplanen und die Stopps passend zu Ihren Übernachtungen legen.
Oklahoma schenkt der Route 66 ihr ehrliches Gesicht
Die Route 66 in Oklahoma ist kein lauter Freizeitpark, sondern ein lebendiger Roadtrip durch Geschichte, Kleinstädte und weite Landschaften. Sie erleben hier Orte, die von Mobilität, Aufbruch und amerikanischem Alltag erzählen. Manche Attraktionen sind bunt und verspielt, andere leise und historisch. Genau diese Mischung macht die Strecke so reizvoll.
Wenn Sie Oklahoma nicht nur durchqueren, sondern bewusst erleben, belohnt Sie der Bundesstaat mit vielen kleinen Momenten: ein Foto am blauen Wal, ein Gespräch in einem Diner, ein Sonnenuntergang über der Prärie oder ein altes Neonzeichen am Straßenrand. Nehmen Sie sich Zeit, fahren Sie aufmerksam und lassen Sie Raum für Umwege. Dann wird die Route 66 in Oklahoma zu einem der angenehmsten und authentischsten Abschnitte Ihrer USA-Reise.


