Route 66 wird 100 Jahre alt: Die besten Stopps im Jubiläumsjahr 2026
Im Jahr 2026 feiert die Route 66 ihr 100-jähriges Bestehen: Route 66 100 Jahre. Die berühmte Fernstraße erhielt 1926 offiziell den Namen U.S. Route 66. Sie verband Chicago in Illinois mit Santa Monica in Kalifornien und führte durch acht Bundesstaaten.
Ein Route 66 Roadtrip USA ist im Jubiläumsjahr besonders reizvoll. Du fährst an alten Motels, Neonreklamen, Diners und weiten Landschaften vorbei. Die Mother Road erzählt dir viel über die amerikanische Geschichte.
Das Route 66 Jubiläum 2026 lenkt den Blick auf bekannte Orte und kleine Städte abseits der Interstate. Zwischen Chicago und dem Santa Monica Pier findest du Stopps mit dem Geist der historischen Straße.
Die wichtigsten Punkte
- Die Route 66 wurde 1926 offiziell eingerichtet.
- Sie verlief von Chicago bis Santa Monica.
- Die historische Strecke führt durch acht US-Bundesstaaten.
- 2026 steht ganz im Zeichen des 100. Geburtstags.
- Du entdeckst Klassiker wie Diners, Motels und historische Tankstellen.
- Viele Orte entlang der Strecke planen besondere Aktionen zum Jubiläum.
Route 66 wird 100 Jahre alt: Was das Jubiläumsjahr 2026 besonders macht
2026 steht eine der bekanntesten Fernstraßen der USA im Mittelpunkt. Das Route 66 Centennial feiert 100 Jahre Roadtrip-Kultur, kleine Städte und weite Landschaften. Das Jubiläum lädt dich ein, erhaltene Abschnitte bewusst zu entdecken.
Die Geschichte der Mother Road seit ihrer Eröffnung 1926
Am 11. November 1926 wurde die Route 66 in das System der nummerierten US Highways aufgenommen. Sie verband Chicago mit Santa Monica und verlief durch acht Bundesstaaten. Eine wichtige Verbindung war sie für Reisende, Handel und Menschen auf Arbeitssuche.
John Steinbeck nannte sie 1939 in Früchte des Zorns die „Mother Road“. Ab 1956 ersetzten Interstates viele alte Strecken. Seit ihrer Stilllegung als durchgehende Bundesstraße 1985 prägen erhaltene Teilstücke die Route 66 Geschichte und den Blick auf historische US Straßen.
Geplante Feierlichkeiten, Veranstaltungen und Sonderaktionen
Entlang der Strecke sind 2026 lokale Feste, Oldtimer-Treffen, Museumsausstellungen und geführte Touren geplant. Route 66 Veranstaltungen 2026 können je nach Bundesstaat sehr verschieden sein. Orte mit Motels, Diners und ehemaligen Tankstellen planen oft eigene Programme.
Prüfe Termine früh und buche Übernachtungen rechtzeitig. Viele kleine Gemeinden zeigen beim Jubiläum ihre Geschichte, Musik und regionale Küche.
Warum sich eine Reise entlang der Route 66 im Jahr 2026 lohnt
Die Fahrt verbindet bekannte Fotomotive mit stillen Orten abseits der Interstates. Du kannst Neonreklamen in Albuquerque, alte Brücken in Illinois und Wüstenstraßen in Kalifornien erleben. Im Jubiläumsjahr treffen Roadtrip-Nostalgie und lebendige Gegenwart aufeinander.
Die Route verläuft nicht mehr lückenlos auf einer einzigen Straße. Das macht die Planung spannend: Du folgst alten Trassen, besuchst Museen und lernst besondere Betriebe kennen. Sie bewahren den Charakter der Mother Road bis heute.
Die Route 66 im Überblick: Strecke, Bundesstaaten und wichtige Etappen
Die Route 66 steht für Motels, Diners und weite Landschaften. Ihre historische Strecke verbindet den Mittleren Westen mit der Pazifikküste. Für deine Planung zählen Verlauf, Entfernungen und passende Tagesetappen.

Von Chicago bis Santa Monica: Verlauf der historischen Fernstraße
Die Route 66 Strecke beginnt am ausgeschilderten Startpunkt in der Adams Street nahe der Michigan Avenue in Chicago. Danach führt sie westwärts durch Städte, Prärien, Wüsten und Gebirge.
Die historische Route 66 Länge betrug rund 2.448 Meilen oder etwa 3.940 Kilometer. Später ersetzten Interstate Highways viele Abschnitte. Erhaltene Alttrassen, sogenannte Historic Byways, machen die Fahrt besonders reizvoll.
Ein Chicago Santa Monica Roadtrip endet symbolisch am Santa Monica Pier. Das Schild dort markiert einen beliebten Fotostopp am Pazifik. Die ursprüngliche Straßenführung wurde im Lauf der Jahrzehnte jedoch mehrfach verändert.
Diese acht US-Bundesstaaten durchquerst du auf der Route 66
Die Route 66 Bundesstaaten zeigen die Vielfalt dieser Reise. Illinois und Missouri bieten klassische Kleinstädte und Flusslandschaften. In Kansas ist die Strecke kurz, aber reich an Route-66-Geschichte.
Oklahoma, Texas und New Mexico prägen weite Ebenen, Neonreklame und alte Tankstellen. In Arizona folgen rote Felsen und trockene Hochflächen. Kalifornien bildet mit Mojave-Wüste und Pazifik den letzten Abschnitt.
| Bundesstaat | Typische Eindrücke | Wichtige Etappenorte |
|---|---|---|
| Illinois | Startpunkt, Diners und Ackerland | Chicago, Joliet, Springfield |
| Missouri | Flüsse, Höhlen und historische Brücken | St. Louis, Cuba, Springfield |
| Kansas | Kurze Strecke mit Bergbaugeschichte | Galena, Baxter Springs |
| Oklahoma | Museen, Neonlichter und Kleinstädte | Tulsa, Arcadia, Clinton |
| Texas | Prärie und markante Roadside-Kunst | Amarillo, Adrian |
| New Mexico | Wüstenorte und kulturelle Vielfalt | Santa Fe, Albuquerque, Tucumcari |
| Arizona | Nationalparks, rote Felsen und Oldtimerflair | Winslow, Flagstaff, Kingman |
| Kalifornien | Mojave-Wüste und Pazifikküste | Barstow, San Bernardino, Santa Monica |
Wie viel Zeit du für einen Route-66-Roadtrip einplanen solltest
Für die gesamte Route 66 Strecke sind mindestens zwei bis drei Wochen realistisch. So bleibt Zeit für Umwege über alte Straßen, Museen, Aussichtspunkte und historische Motels.
Mit zwei Wochen fährst du zügig und setzt klare Prioritäten. Drei Wochen oder mehr lassen Raum für den Petrified Forest National Park, den Grand Canyon oder Santa Fe. Plane außerdem Reservetage ein, denn nicht jede Alttrasse ist durchgehend befahrbar.
Chicago: Der historische Startpunkt der Route 66
Der Route 66 Start Chicago liegt am Ufer des Lake Michigan. Seit den 1920er-Jahren war die Stadt ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Deshalb begann hier die Reise in den Westen.
Das Route-66-Startschild an der Adams Street
An der Adams Street Chicago, nahe der Michigan Avenue, steht das bekannte Schild „Historic Route 66 Begin“. Das Route 66 Begin Schild zählt zu den beliebtesten Fotostopps der Innenstadt.
Der ursprüngliche Startpunkt lag an der Kreuzung von Jackson Boulevard und Michigan Avenue. Beide Orte liegen nur wenige Blocks auseinander. Du kannst sie gut zu Fuß verbinden.

Sehenswürdigkeiten, Architektur und klassische Diners
Vor der Abfahrt lohnen sich einige Chicago Sehenswürdigkeiten. Der Millennium Park, der Chicago Riverwalk und die Hochhäuser an der Michigan Avenue zeigen die moderne Stadt.
Klassische Diners und Cafés in der Loop bieten sich für eine Stärkung an. So beginnt dein Roadtrip mit Stadtleben, Architektur und freiem Blick nach Westen.
Illinois und Missouri: Nostalgische Roadtrip-Stopps im Mittleren Westen
Zwischen Chicago und den Ozarks zeigt die Mother Road ihre vielen Seiten. Auf der Route 66 Illinois liegen alte Straßen, Diners und kleine Orte. Dann erreichst du in Missouri den Mississippi und bewaldete Hügel.
Old Chain of Rocks Bridge bei St. Louis
Die Chain of Rocks Bridge liegt nördlich von St. Louis und überspannt den Mississippi. Ihre Kurve von 22 Grad machte sie zu einem ungewöhnlichen Bauwerk der historischen Strecke.
Heute kannst du die ehemalige Straßenbrücke zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Der Fluss wirkt von hier weit und ruhig, während die Skyline von St. Louis am Horizont erscheint.

Meramec Caverns und die Höhlenlegenden der Route 66
Weiter südwestlich führt dich die Route 66 Missouri nach Stanton zu den Meramec Caverns. Große Werbeschilder an der Straße kündigten die Höhlen jahrzehntelang an. Bis heute zählen sie zu den bekanntesten Stopps der Region.
Bei einer Führung siehst du große Tropfsteinräume, unterirdische Gänge und farbig beleuchtete Felsformationen. Plane etwas Zeit ein: Der Besuch bietet eine kühle Pause nach langen Stunden im Auto.
Historische Tankstellen, Motels und Museen entdecken
In Illinois und Missouri findest du viele erhaltene Spuren der frühen Autoreise. Kleine Museen, frühere Tankstellen und klassische Motels erzählen von einer Zeit, in der die Fahrt selbst zum Erlebnis wurde.
- Halte nach restaurierten Zapfsäulen und alten Leuchtschildern Ausschau.
- Besuche lokale Route-66-Ausstellungen in kleineren Orten.
- Übernachte frühzeitig gebucht in einem historischen Motel entlang der Strecke.
Kansas: Der kurze, aber legendäre Abschnitt der Route 66
Die Route 66 Kansas ist mit knapp 13 Meilen, also rund 21 Kilometern, der kürzeste Abschnitt der historischen Fernstraße. Dennoch lohnt sich langsames Fahren. Zwischen der Grenze zu Missouri und Oklahoma liegen kleine Orte, alte Gebäude und viel Geschichte des Roadtrips.

In Galena Kansas führt die Strecke an der restaurierten Kan-O-Tex Service Station vorbei. Vor der früheren Tankstelle steht ein rostiger Abschleppwagen. Er war die Vorlage für Hook aus dem Pixar-Film Cars Route 66. Ein kurzer Stopp bietet sich für Fotos und eine Pause an.
Über Riverton erreichst du Baxter Springs, den südlichen Ort an der Route 66 Kansas. Die Stadt war einst ein wichtiger Punkt für Reisende und Handel. Heute erinnert die breite Hauptstraße an die Zeit, als Autos, Motels und Tankstellen den Alltag prägten.
| Ort | Stopp entlang der Strecke | Warum du anhalten solltest |
|---|---|---|
| Galena Kansas | Kan-O-Tex Service Station | Restaurierte Tankstelle und Abschleppwagen aus dem Umfeld von Cars Route 66 |
| Riverton | Historische Straßenführung | Ruhiger Zwischenstopp auf dem kurzen Kansas-Abschnitt |
| Baxter Springs | Hauptstraße und Ortskern | Traditioneller Endpunkt vor der Weiterfahrt nach Oklahoma |
Oklahoma: Route-66-Museen, Neonlichter und Kleinstadtcharme
Mit über 640 Kilometern gehört Route 66 Oklahoma zu den längsten erhaltenen Abschnitten dieser historischen Straße. Du fährst durch kleine Orte, vorbei an alten Tankstellen, Motels und Leuchtreklamen aus der Zeit des großen Autoverkehrs.
Route 66 Museum in Clinton und das National Route 66 Museum
In Clinton zeigt das National Route 66 Museum Clinton die Geschichte der Fernstraße von den 1920er-Jahren bis heute. Fahrzeuge, Schilder und Alltagsszenen machen die Reisezeit auf der Mother Road anschaulich.

Arcadia Round Barn und Pops 66
Die Arcadia Round Barn entstand 1898 und fällt durch ihre runde Form sofort auf. Seit 1992 steht die Scheune im National Register of Historic Places und bietet einen ruhigen Fotostopp.
Nur wenige Minuten entfernt liegt Pops 66 Tulsa, ein bekannter Halt für Getränke, Snacks und Benzin. Vor dem Gebäude steht eine riesige Sodaflasche, die besonders bei Dunkelheit hell leuchtet.
Tulsa als wichtiger Stopp für Route-66-Fans
Tulsa liegt an einem historischen Kernstück der Strecke und verbindet Roadtrip-Flair mit Stadtleben. Hier findest du erhaltene Gebäude aus den 1920er- bis 1950er-Jahren, Neonreklamen und breite Straßen. Sie prägen den Charakter der Route 66.
Texas Panhandle: Cadillac Ranch und weite Prärien
Im Norden von Texas führt die Route durch offene Ebenen, kleine Orte und lange Horizonte. Auf deinem Texas Panhandle Roadtrip erlebst du einen rauen, weiten und vielseitigen Abschnitt.
Cadillac Ranch bei Amarillo als ikonisches Fotomotiv
Westlich von Amarillo steht Cadillac Ranch Amarillo an der Interstate 40, nahe der historischen Route 66 Texas. Die Künstlergruppe Ant Farm setzte 1974 zehn Cadillacs mit der Front voran in den Boden.

Die Wagen tragen ständig neue Farbschichten. Du kannst Farbspray mitbringen, eigene Spuren hinterlassen und die Installation bei wechselndem Licht fotografieren.
Big Texan Steak Ranch und amerikanische Roadtrip-Kultur
Die Big Texan Steak Ranch in Amarillo gehört seit 1960 zu den bekanntesten Lokalen der Region. Berühmt ist das Restaurant für die 72 Unzen Steak Challenge, die unter festen Bedingungen in einer Stunde geschafft werden muss.
Auch ohne Teilnahme bietet der Stopp eine passende Pause zwischen Tankstellen, Motels und Präriestraßen. Dieser Teil der Route verbindet Kunst im Freien mit klassischer amerikanischer Roadtrip-Kultur.
New Mexico: Santa Fe, Albuquerque und historische Handelswege
In New Mexico verbindet die historische Route 66 alte Handelswege, Wüstenlicht und Städte mit eigenem Charakter. Für deinen Roadtrip gibt es zwei Routen: den älteren Weg über Santa Fe und die spätere Strecke nach Albuquerque.

Der ursprüngliche und der spätere Verlauf der Route 66
Bis 1937 führte die Route 66 New Mexico von Santa Rosa über Santa Fe nach Albuquerque. Sie brachte Reisende in die Hauptstadt, dauerte aber länger und führte durch höhere Lagen.
Danach wurde die Strecke begradigt und führte über Santa Rosa, Moriarty und Albuquerque. Sie verkürzte die Reise deutlich und wurde zum wichtigeren Verlauf der historischen Route 66.
Neonreklamen, Motels und Kultur in Albuquerque
Die Central Avenue bildet das Herz der Route 66 Albuquerque. Sie folgt lange dem alten Straßenverlauf und führt an Motels, Diners, Leuchtreklamen und Geschäftshäusern vorbei.
Am Abend zeigt sich der Retro-Charme der Straße besonders deutlich. Plane Zeit für eine Fahrt durch Nob Hill und entlang der alten Neonfassaden ein. Viele Gebäude erinnern an die große Zeit des amerikanischen Autoreisens.
Santa Fe als lohnender Abstecher im Jubiläumsjahr
Ein Santa Fe Abstecher passt gut, wenn du den Verlauf vor 1937 erleben möchtest. Die Stadt verbindet Adobe-Architektur, Galerien und die Geschichte des Santa Fe Trail mit der Route 66.
Für die Fahrt solltest du einen zusätzlichen Tag einplanen. So bleibt Zeit für die Plaza, lokale Küche und den Rückweg zur heutigen Route bei Albuquerque oder Moriarty.
| Streckenwahl | Verlauf | Passt zu dir, wenn |
|---|---|---|
| Alter Verlauf | Santa Rosa – Santa Fe – Albuquerque | du Geschichte, Kultur und einen Santa Fe Abstecher verbinden möchtest |
| Späterer Verlauf | Santa Rosa – Moriarty – Albuquerque | du direkter fahren und die Route 66 Albuquerque intensiv erleben möchtest |
Arizona: Petrified Forest, Winslow und Grand-Canyon-Abstecher
Die Route 66 Arizona verbindet weite Wüsten mit Musik, Geschichte und Natur. Plane genug Zeit ein: Viele Stopps liegen nur wenige Fahrminuten auseinander, verdienen aber einen längeren Besuch.
Petrified Forest National Park und die erhaltene Originalstraße
Im Petrified Forest National Park fährst du durch den einzigen US-Nationalpark mit einem erhaltenen Stück der historischen Route 66. Neben der Parkstraße siehst du Reste des alten Asphalts, frühere Telefonmasten und ein markantes Route-66-Schild.
Versteinerte Baumstämme, farbige Hügel und weite Ebenen bilden einen starken Kontrast zur klassischen Roadtrip-Strecke. Nimm dir Zeit für kurze Wanderwege und Aussichtspunkte entlang der Fahrt.

„Standin’ on the Corner“ in Winslow
In Winslow Arizona führt dich die Route direkt zum Standin’ on the Corner Park. Der Ort erinnert an den Eagles-Song Take It Easy aus 1972 und zählt zu den bekanntesten Fotostopps der Mother Road.
An der Ecke von Kinsley Avenue und Second Street stehen eine Bronzestatue, ein Wandbild und ein roter Pick-up. Cafés und kleine Läden laden zu einer Pause ein, bevor du nach Westen weiterfährst.
Grand Canyon und Sedona in deine Route-66-Reise einbauen
Für den Grand Canyon Route 66 nimmst du bei Williams die Straße nach Norden zum South Rim. Der Abstecher verlängert die Reise, doch die Schlucht und ihre Aussichtspunkte machen ihn besonders lohnend.
Sedona liegt südlich von Flagstaff und passt gut in eine flexible Tagesplanung. Rote Felsen, Wanderwege und Galerien ergänzen die historischen Orte der Route 66 Arizona auf ruhige Weise.
Flagstaff, Seligman und Kingman: Die Route 66 in Arizona erleben
Bei Route 66 Flagstaff fährst du auf rund 2.100 Metern Höhe durch kühle Bergluft und dichte Kiefernwälder. Die Stadt lädt zu einer Pause ein: Cafés, Motels und historische Neonreklamen liegen nahe der alten Strecke.

Weiter westlich wirkt Seligman Arizona wie ein lebendiges Straßenmuseum. Bunte Schilder, alte Fahrzeuge und kleine Läden prägen den Ort. Nimm dir Zeit für einen Rundgang, bevor du auf dem Historic Route 66 weiterfährst.
Der Friseur Angel Delgadillo setzte sich früh für den Erhalt der alten Straße ein. 1987 gründete er die Historic Route 66 Association of Arizona. Sein Einsatz machte den historischen Verlauf wieder sichtbar und sorgte für bessere Beschilderung.
| Ort | Erlebnis | Praktischer Tipp |
|---|---|---|
| Flagstaff | Höhenlage, Wälder und historische Innenstadt | Abends kann es auch im Sommer kühl werden. |
| Seligman | Retro-Läden und Route-66-Erbe von Angel Delgadillo | Plane Zeit für Fotos und lokale Geschäfte ein. |
| Kingman | Arizona Route 66 Museum im Powerhouse Visitor Center | Nutze den Besuch zur Orientierung für die Wüstenetappe. |
Kingman Route 66 verbindet die Bergorte mit der trockenen Landschaft im Westen Arizonas. Im historischen Powerhouse Visitor Center zeigt das Arizona Route 66 Museum die Entwicklung von Straße, Reisenden und Orten am Weg.
Kalifornien: Mojave-Wüste, Geisterstädte und die letzte Etappe
Auf der Route 66 Kalifornien führt dich die Fahrt von stiller Wüste in dichten Stadtverkehr. Die letzten Meilen verbinden alte Roadside-Kultur mit dem Blick auf den Pazifik.
Amboy Crater, Roy’s Motel & Cafe und die Mojave-Wüste
In Amboy begleiten Lavafelder, trockene Ebenen und lange, gerade Straßen deine Fahrt. Der Amboy Crater ist ein erloschener Vulkankegel und ein markanter Halt in der Mojave-Wüste.
Roy’s Motel Amboy öffnete 1938. Sein hohes Neonzeichen und das Café zählen zu den bekanntesten Fotomotiven dieser historischen Strecke.

Barstow und das California Route 66 Museum
Barstow bietet eine willkommene Pause zwischen der Wüste und dem Großraum Los Angeles. Im California Route 66 Museum siehst du historische Schilder, Fahrzeuge und Alltagsgegenstände aus der Zeit der Fernstraße.
Die Ausstellung zeigt, wie Motels, Tankstellen und kleine Cafés den Roadtrip jahrzehntelang prägten. Plane genug Zeit ein, wenn du Details zur Geschichte der Strecke entdecken möchtest.
Santa Monica Pier als symbolisches Ziel der Route 66
Am Santa Monica Pier endet die Reise am Pazifik. Ein Schild erinnert an das historische Ende der Route 66 und bietet ein beliebtes Motiv für ein Abschlussfoto.
Nach den weiten Straßen der Mojave wirken Wellen, Fahrgeschäfte und Spazierwege besonders lebendig. So erreichst du den letzten großen Halt deiner Fahrt durch den amerikanischen Westen.
Legendäre Route-66-Diners, Motels und Retro-Tankstellen
Entlang der Mother Road erzählen Neonreklamen, niedrige Bungalows und Zapfsäulen aus Chrom von früheren Autoreisen. Viele dieser Orte entstanden für Gäste, die eine Pause, ein Bett oder ein warmes Essen suchten.

Authentische Übernachtungen in historischen Route-66-Motels
Route 66 Motels bieten oft Zimmer direkt am Parkplatz, Leuchtschilder und den Charme der Nachkriegszeit. Für deine Route 66 Übernachtung solltest du früh reservieren, denn kleinere Häuser haben meist nur wenige Zimmer.
Das Blue Swallow Motel in Tucumcari und das Wigwam Motel in San Bernardino zeigen die Vielfalt solcher Stopps. Beide verbinden Geschichte mit einem klaren Gefühl für den Roadtrip.
Amerikanische Klassiker in Diners und Roadside Cafés
In Route 66 Diners stehen Burger, Pie, Milchshakes und Kaffee auf der Karte. Ein Besuch ist mehr als eine Mahlzeit. Du sitzt oft an einem Ort, an dem Reisende seit Jahrzehnten Halt machen.
Das Midpoint Cafe in Adrian, Texas, ist ein bekanntes Beispiel. Hier wird die lange Fahrt durch die Ebenen für einen Moment angenehm langsam.
Warum der Erhalt kleiner Familienbetriebe wichtig ist
Historische Tankstellen USA bewahren den Alltag der frühen Autoreisen. Werkstätten, Cafés und Motels sicherten dort einst Einkommen und Begegnungen.
Seit 1999 fördert der National Park Service den Schutz wichtiger Gebäude, Straßenstücke und kultureller Orte. Das geschieht über das Route 66 Corridor Preservation Program. Mit einer Übernachtung oder einer Mahlzeit vor Ort unterstützt du diese lebendige Erinnerung.
| Stopp | Typisches Erlebnis | Bekanntes Beispiel |
|---|---|---|
| Motel | Zimmer am Highway mit Neonreklame | Blue Swallow Motel, Tucumcari |
| Diner | Pie, Kaffee und klassische Thekenplätze | Midpoint Cafe, Adrian |
| Tankstelle | Historische Zapfsäulen und Werkstattarchitektur | Gay Parita Sinclair Station, Paris |
Route 66 Jubiläum 2026: Events, Ausstellungen und besondere Erlebnisse
2026 erinnert die historische Fernstraße an ihre offizielle Ausweisung im Jahr 1926. Entlang der acht Bundesstaaten erwarten dich Straßenfeste, Museumsprogramme und Treffen von Reisenden.

Lokale Festivals und Paraden entlang der historischen Strecke
Viele Orte planen Route 66 Events 2026 mit Musik, regionalem Essen und klassischen Fahrzeugen. Ein Route 66 Festival zeigt dir oft kleine Innenstädte und ihre Route-66-Geschichte abseits großer Metropolen.
Paraden und Straßenfeste können viele Besucher anziehen. Prüfe Termine, Parkplätze und Reservierungen früh bei Veranstaltern oder Tourismusstellen.
Jubiläumsausstellungen in Route-66-Museen
Eine Route 66 Museum Ausstellung kann historische Karten, Werbeschilder, Reiseberichte und Alltagsobjekte zeigen. Museen in Orten wie Clinton, Barstow oder Pontiac ordnen die Geschichte regional ein.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Sonderprogramme können sich im Jubiläumsjahr ändern. Plane deshalb genug Zeit für Museumsbesuche ein.
Geführte Touren und Oldtimer-Treffen für Reisende
Geführte Fahrten führen dich zu erhaltenen Straßenabschnitten, Motels und Neonreklamen. Bei Treffen für Route 66 Oldtimer siehst du Fahrzeuge aus mehreren Jahrzehnten und sprichst mit erfahrenen Roadtrip-Fans.
Für Touren und Fahrzeugtreffen gibt es teils nur wenige Plätze. Melde dich früh an und verbinde dein Wunschprogramm mit deiner Reiseroute.
Route-66-Roadtrip 2026 planen: Anreise, Mietwagen und Budget
Möchtest du deine Route 66 Reise planen, wählst du Chicago und Los Angeles als passende Eckpunkte. Buche Flüge und Fahrzeuge früh, weil das Jubiläumsjahr viele Reisende anziehen kann.

Flüge aus Deutschland und geeignete Start- und Zielorte
Ein Flug Chicago Route 66 passt, wenn du die Strecke von Ost nach West fahren willst. Chicago O’Hare bietet viele Verbindungen aus Deutschland. Für die Rückreise eignet sich Los Angeles; Santa Monica ist das symbolische Ziel am Pazifik.
Plane für die gesamte Strecke mindestens zwei bis drei Wochen ein. Die historische Straße ist nicht lückenlos befahrbar. Digitale Karten, Papierkarten und Hinweise vor Ort helfen dir bei Umleitungen.
Mietwagen, Wohnmobil oder Motorrad für die Route 66
Ein Mietwagen USA Route 66 gibt dir bei Wetter, Gepäck und Tagesetappen die größte Freiheit. Prüfe vor der Buchung die Einweggebühr zwischen Chicago und Los Angeles sowie die Deckung von Haftpflicht und Vollkasko.
Ein Wohnmobil spart nicht automatisch Geld, weil Stellplätze, Sprit und Einwegmieten oft mehr kosten. Mit dem Motorrad erlebst du die Landschaft direkt, brauchst aber Schutzkleidung und feste Etappen.
Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Benzin und Eintritte
Die Route 66 Kosten hängen stark von Saison, Fahrzeug und Übernachtungsort ab. Motels in kleinen Orten sind oft günstiger als Hotels in Chicago, Santa Fe oder Los Angeles. Plane Nationalparks, Museen und besondere Attraktionen als eigene Kostenposten ein.
| Ausgabe | Richtwert für zwei Personen | Worauf du achten solltest |
|---|---|---|
| Flug Deutschland–Chicago und Los Angeles–Deutschland | 1.200 bis 2.000 Euro | Preise steigen häufig in Ferienzeiten und rund um Feiertage. |
| Mietwagen mit Einwegmiete | 1.400 bis 2.800 Euro für drei Wochen | Versicherung, Zusatzfahrer und Abgabeort vorher prüfen. |
| Unterkünfte | 110 bis 220 Euro pro Nacht | Historische Motels früh reservieren, besonders im Sommer. |
| Benzin und Verpflegung | 1.000 bis 1.700 Euro | Die Summe hängt von Fahrzeuggröße, Fahrstil und Restaurantbesuchen ab. |
| Eintritte und Nationalparks | 150 bis 350 Euro | Ein Nationalpark-Pass kann sich bei mehreren Parkbesuchen lohnen. |
Fazit
Eine Route 66 Jubiläumsreise verbindet den 100. Geburtstag der legendären Fernstraße mit einem Roadtrip durch acht Bundesstaaten. Von Chicago bis Santa Monica triffst du auf Diners, Motels, Museen und große Landschaften.
Für einen Route 66 2026 Roadtrip solltest du genug Zeit einplanen. Viele Originalabschnitte liegen abseits der Interstate und führen durch kleine Orte, über alte Brücken und durch die Mojave-Wüste.
Du kannst die historische Route 66 erleben, wenn du mehr als die bekannten Fotostopps anfährst. Tulsa, Amarillo, Winslow und Seligman zeigen, warum die Straße bis heute zur US-Kultur gehört.
Als USA Rundreise bietet die Strecke mehr als viele Kilometer: Sie verbindet Stadtarchitektur, Prärie, Wüste und den Pazifik. Das Jubiläumsjahr 2026 lädt dazu ein, die Reise bewusst mit eigenen Stopps zu planen.

